Ärzte Zeitung, 02.04.2012

Ausländische Arztdiplome leichter anerkannt

BERLIN (fst). Das Anerkennungsgesetz, das zum 1. April in Kraft getreten ist, verbessert die Anerkennung von ausländischen Ärzten, und zwar unabhängig vom Herkunftsland.

Verbrieft ist nun der Rechtsanspruch auf ein Verfahren, in dem die Berufsqualifikation binnen drei Monaten nach Einreichen der erforderlichen Papiere anerkannt wird.

Durch dieses Gesetz müsse ein Arzt aus dem Ausland "nicht mehr länger Taxi fahren", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan.

Zeitgleich sind ein Informationsportal und eine Telefon-Hotline gestartet, wo Interessierte erfahren, wohin sie sich wenden müssen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19478)
Personen
Annette Schavan (250)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »