Ärzte Zeitung, 05.12.2012

Leitartikel zur Bedarfsplanung

Rechte und Pflichten der Länder

Die Bundesländer haben sich im Versorgungsstrukturgesetz das Recht erkämpft, an Sitzungen des GBA zur Bedarfsplanung teilzunehmen. Wenn die Richtlinie in den Regionen umgesetzt werden muss, können die Länder in die Bredouille geraten.

Von Rebecca Beerheide

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Sitzung im GBA-Konferenzraum: Bei Beratungen zur Bedarfsplanung sitzen die Bundesländer mit am Tisch.

© GBA

"Ich will hier rein" - dieses Zitat eines jungen SPD-Politikers und späteren Bundeskanzlers mag vielen im Gesundheitswesen durch den Kopf gegangen sein, als die Bundesländer Anfang 2011 heftig für ein Mitspracherecht im Gemeinsamen Bundesausschuss kämpften.

Während der Verhandlungen zum Versorgungsstrukturgesetz drängten sie auf ein Stimmrecht im zuständigen Unterausschuss Bedarfsplanung. Am Ende des aufwändigen Gesetzgebungsverfahrens billigte der Bund den Länderministern ein Mitberatungsrecht zu.

Neue Rechte bedeuten aber auch mehr Pflichten - und ob sich die Länder über den zukünftigen Arbeitsaufwand der kleinräumigeren Bedarfsplanung im Klaren sind, daran darf gezweifelt werden ...

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[05.12.2012, 15:43:45]
Dr. Knut Hollaender 
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Wie in praktisch allen Politikfeldern nimmt der Einfluss des Staates immer mehr zu. Das dabei nichts Gutes herauskommen kann, sollte uns eigentlich die Geschicht lehren. Allerdings profitieren die, die den Unfug beschließen von ihren Posten und Pöstchen nicht schlecht. Man sehe sich nur obiges Bild an. Ob dieses Gremium eine Antwort darauf findet, die Versorgung zu verbessern darf ernsthaft bezweifelt werden.
Zur Lektüre sei die "Farm der Tiere" von Orwell empfohlen. zum Beitrag »

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