Direkt zum Inhaltsbereich

Ärztekammer Berlin

"Versorgungsgesetz bekämpft nur Symptome"

Veröffentlicht:

BERLIN. Reine Symptombekämpfung ist der Entwurf zum Versorgungsstärkungsgesetz aus Sicht von Berlins Ärztekammerpräsident Dr. Günther Jonitz.

Die grundlegenden Probleme des deutschen Gesundheitswesens würden nicht angefasst. Er vermisst bei vielen Themen aus dem Gesetzentwurf eingehende Problemanalysen.

Als Beispiele nannte er das Zweitmeinungsverfahren und die Termingarantie. Wer Terminfreiheit wolle, müsse auch Budgetfreiheit einräumen, so Jonitz. Er kritisierte zudem, dass "per Zweitmeinung neue Gräben in die Ärzteschaft getrieben werden" sollten.

Positiv bewertet der Berliner Kammerpräsident jedoch den geplanten Innovationsfonds. Er mache vielleicht Lösungen für Versorgungsprobleme sichtbar. (ami)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Elternzeit, Krankheitsvertretung und Co.

Befristete Arbeitsverträge: Welche Fehler Sie vermeiden sollten

Ernährungsberatung

Schilddrüse: Vegane Ernährung verschärft Jodmangel

Übergriffiges Verhalten im Gesundheitswesen

Medizinstudentin zu sexueller Belästigung: „Ich möchte beim Ärztetag nicht mit ,Hase‘ angesprochen werden“

Lesetipps
Ein Stapel mit vielen Büchern

© Frank Rumpenhorst/dpa

State-of-the-Art

Was in den Praxisempfehlungen und Leitlinien der DDG neu ist

Blick über die Schulter eines Trompeters, der ein Konzert spielt.

© Kitreel / Stock.adobe.com

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte