Ärzte Zeitung online, 25.05.2016
 

Deutscher Ärztetag

15 wichtige Twitter-Tweets des Tages

Arzneimittelpreise, Studienplätze, Flüchtlingsversorgung und nochmals die GOÄ-Reform: Das waren am Mittwoch die Topthemen des Ärztetages. Verfolgen Sie die Beratungen und Beschlüsse kurz zusammengefasst anhand der wichtigsten Twitter-Tweets.

HAMBURG. Auch am Mittwoch kamen die 250 Delegierten aus den deutschen Ärztekammern im Congress Center Hamburg zusammen. Sie stimmten ab, tauschten sich aus und diskutierten über aktuelle Themen.

Die Ärzte Zeitung war den ganzen Tag vor Ort. Wir fassen den Tag zusammen, in unseren 15 ausgewählten Tweets

Zum Start: Kritik an intransparenten Arzneimitteln

Professor Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, kritisierte am Morgen die Intransparenz bei Arzneimittelpreisen.

Später sprachen sich die Delegierten per Antrag dafür aus, die freie Preisbildung durch den Hersteller im ersten Jahr nach der Zulassung abzuschaffen. Stattdessen solle sich der Preis am patientenrelevanten Nutzen orientieren.

Ärzte wollen sich von Pharmaindustrie distanzieren – vfa-Chefin kritisiert mangelnde Innovationsbereitschaft der Ärzte

Auf Seiten der Pharmaindustrie animierte die Chefin des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller die Ärzte dazu, Innovationen als Chance zu begreifen. Deutschland habe hier erheblichen Nachholbedarf.

Einige Redner auf der Ärzteseite wollten dagegen weniger von der Pharmaindustrie abhängig sein.

Gebührenordnungsausschuss-Chef: GOÄ reformieren, nur wie?

Das Thema "Gebührenordnung für Ärzte" dominierte den 119. Ärztetag. Einig waren sich die Redner, dass es Reformen braucht - uneins aber, ob sich die hohen Kosten dafür lohnen.

Kritik: Medizinstudiumsplatz ist "Lotteriespiel"

Ein weiterer Punkt war der Nachwuchs: Die knappen Studienplatzkapazitäten sollen erweitert werden. Die Jungen Ärzte fordern weniger Bürokratie und Konzentration auf die Kernaufgaben eines Arztes

Flüchtlinge werden zum Thema des Ärztetages

Mit der steigenden Zahl von ankommenden Flüchtlingen müssen sich praktizierende Ärzte ganz neue Fragen stellen: Wie geht man mit Sprachbarrieren um, und welche Erkrankungen bringen Flüchtlinge mit?

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