Ärzte Zeitung, 21.09.2016
 

KV Berlin

Czaja soll handeln!

BERLIN. Die Dienstverträge der Vorstände der KV Berlin beschäftigen nun auch die Berliner Politik. Oppositionspolitiker üben harte Kritik an der Aufsichtsführung von Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) und fordern, dass er tätig wird.

Knackpunkt ist eine Bestimmung, die vorsieht, dass Übergangsgelder auch dann ausbezahlt werden, wenn die Vorstände nicht in ihre Arztpraxen zurückkehren.

Czaja weist darauf hin, dass zum Zeitpunkt des Vertragabschlusses noch keine Zustimmungspflicht der Aufsicht zu den Dienstverträgen des KV-Vorstands bestand. Zugleich kündigt er aber aufsichtsrechtliche Maßnahmen für den Fall rechtswidriger Zahlungen an. Das geht aus einem Schriftwechsel hervor, der der "Ärzte Zeitung" vorliegt. (ami)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18147)
Berlin (1049)
Organisationen
KV Berlin (796)
Personen
Mario Czaja (185)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Frauen schuld an "Männergrippe"?

Jammernde Männer mit Erkältung sind keine Weicheier, sie leiden tatsächlich stärker. Das liegt wohl am Testosteron. Und an Frauen, die testosterontriefende Männer bevorzugen. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

2002 gab es um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen eine hochemotionale Debatte. Heute ist der Pionier von ehedem mit dem Stand seiner Arbeit zufrieden. Doch nicht nur er fürchtet durch das Stammzellgesetz Nachteile für Forscher in Deutschland. mehr »

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »