Ärzte Zeitung online, 01.11.2017
 

Hausärzte

Hartmannbund-Chef kritisiert Palliativleistungen

KÖLN. Der Vorsitzende des Hartmannbundes (HB) Dr. Klaus Reinhardt hat seine Kritik an den seit dem 1. Oktober abrechenbaren neuen Palliativleistungen erneuert. Die vom Bewertungsausschuss geforderte Zusatzqualifikation für Hausärzte sei völlig wirklichkeitsfremd.

Als Beleg führt er den Palliativvertrag in Westfalen-Lippe an, der auf die Trennung zwischen allgemeiner ambulanter und spezialisierter ambulanter Palliativversorgung verzichtet. Der Vertrag zeige, "dass ohne große Zusatzqualifikationen und weitere Bürokratie eine patientennahe palliativmedizinische Versorgung möglich ist, mit der alle Beteiligten zufrieden sind", sagte Reinhardt, der auch HB-Landesvorsitzender in Westfalen-Lippe ist. (iss)

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