Ärzte Zeitung online, 09.01.2018

Bayern

Immer mehr Kooperationen von Ärzten und Heimen

MÜNCHEN. Immer mehr Ärzte und Pflegeheime arbeiten nach Angaben der KV Bayerns im Land zusammen. Dazu schlössen beide Seiten Kooperationsverträge ab. Derzeit seien 1000 niedergelassene Ärzte an solchen Kooperationen beteiligt. Auf der Seite der Pflegeheime liege die Zahl bei 600. Das entspreche einem Drittel der stationären Pflegeeinrichtungen in Bayern.

Als einen wesentlichen Motor für diesen Trend sieht die KV die Implementation des EBM-Kapitels 37.2. Das seit Juli 2016 gültige Kapitel ermöglicht es Ärzten, zusätzliche Leistungen für Koordinations- und Kooperationsaufgaben in der Versorgung von Heimpatienten abzurechnen. Ein Kooperationsvertrag mit einer Pflegeeinrichtung ist dafür Voraussetzung. Damit lohnt sich diese Form der ärztlichen Versorgung für Niedergelassene finanziell mehr als bisher. (cmb)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19008)
Bayern (914)
Organisationen
KV Bayern (970)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nicht immer geht's sofort zum Arzt

20- bis 50-jährige Patienten in Deutschland sind offenbar leidensfähig. Denn sie verschieben den Arztbesuch oft um Wochen oder Jahre, obwohl sie Beschwerden haben. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

15:57 Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen. mehr »

Bei Meniskusriss nicht vorschnell operieren

Ärzte sollten bei Meniskusrissen nicht gleich eine arthroskopische Operation einleiten. Oft kommen Betroffene auch mit Gymnastik und Physiotherapie zum Ziel. mehr »