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Baden-Württemberg

Rund jeder dritte Arzt nimmt an Kammerwahl teil

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STUTTGART. 34,21 Prozent der Ärzte in Baden-Württemberg haben sich an der Kammerwahl beteiligt. Damit ist die Beteiligung im Vergleich zur Wahl 2014 um mehrere Prozentpunkte gesunken. Sie betrug beispielsweise in Nordwürttemberg seinerzeit 43,51 Prozent, nun waren es 36,82 Prozent.

In der dortigen Bezirksärztekammer besteht die Vertreterversammlung (VV) aus 106 Mitgliedern, die sich aus 35 im Wahlbezirk und 71 in den Wahlkreisen gewählten Bezirksvertretern zusammensetzt.

Im Kammerbezirk Nordbaden belief sich die Wahlbeteiligung nach den amtlichen Angaben auf 32,76 Prozent. Die 97 Mitglieder umfassende VV der Bezirksärztekammer setzt sich aus 32 Mitgliedern zusammen, die über die Bezirkslisten sowie 65 Vertretern, die via Kreislisten gewählt wurden. Die Medi-Liste „Gemeinsame Zukunft – Gemeinschaftsliste niedergelassener Haus- und Fachärzte“ hat dabei im Vergleich zu 2014 einen Sitz dazu gewonnen und kommt auf 20 Mandate.

In Südbaden nahm jeder dritte Arzt an der Wahl teil (33,14 Prozent). Bestimmt wurden dabei 81 Mitglieder der VV der Bezirksärztekammer, 27 Mandate wurden über die Bezirkslisten vergeben, 54 über die Kreislisten. Hinzu kommt ein Vertreter, der von der Universität Freiburg ernannt wurde.

In Südwürttemberg wurde eine Beteiligung von 33,44 Prozent registriert. Der VV dort gehören 21 Delegierte an, die über Bezirkslisten und 44, die über Kreislisten gewählt wurden. Nochmals zwei Vertreter werden von den Universitäten entsandt.

Die Versammlungen der neu gewählten Bezirksvertreter werden am 2. Februar zur konstituierenden Sitzung zusammenkommen. Sodann treten 92 Vertreter der Landesärztekammer, die von den Bezirkskammern gewählt werden, erstmals am 23. Februar in Stuttgart zusammen. Dort steht dann die Wahl des Kammervorstands sowie die Einsetzung von Ausschüssen und Arbeitskreisen an. (eb)

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