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Ernährung

Kinderärzte contra Ministerin

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hadert mit Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU).

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BERLIN. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hadert mit Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU). In drei Sitzungen im Ministerium habe der Verband in den vergangenen Tagen versucht, verbindliche Vorgaben für die Reduktion von Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten zu erreichen. Alle Bemühungen seien vergeblich gewesen, so der BVKJ.

„Die Ministerin setzt mit ihrer Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten weiterhin auf Freiwilligkeit und den Konsens mit der Industrie. Deren Ziele bleiben jedoch weit hinter dem zurück, was aus wissenschaftlicher Sicht nötig wäre, um dem Anstieg von Übergewicht vor allem bei Kindern und Jugendlichen zu stoppen“, so BVKJ-Vizepräsidentin Dr. Sigrid Peter.

Die pädiatrischen Verbände hätten sich wiederholt gemeinsam für strengere und zeitlich schnellere Maßnahmen wie Besteuerung von Softdrinks , Werbeverbot für Lebensmittel an Kindern und eine für den Verbraucher verständliche und die Kaufentscheidung beeinflussende Nährmittelkennzeichnung ausgesprochen. Bei diesen wissenschaftlich wohlbegründeten Forderungen wolle man bleiben und hoffe, dass die Ministerin sich den Argumenten nicht verschließe und die Reduktionsstrategie doch noch zu einem Erfolg führen werde.

„Anderenfalls müssen wir darüber nachdenken, ob wir uns nicht besser aus dem Begleitgremium zurückziehen. Denn wir sind nicht bereit, mitzuarbeiten, wenn unsere Mitarbeit praktisch wirkungslos bleibt“, so Peter.(eb)

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