Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung, 21.02.2011

Auch Österreich befürchtet bald Ärztemangel

WIEN (äw). In Österreich ist eine Diskussion über Sparmaßnahmen in Uniklinken entbrannt. "Die Universitätskliniken tragen die Hauptlast der Ausbildung", warnte vor kurzem der Präsident der Österreichischen Ärztekammer Walter Dorner.

Erste "Warnsignale" gebe es bereits. "Vor allem in den Fächern Anästhesiologie, Innere Medizin und Chirurgie könnten schon bald ernste Versorgungsprobleme entstehen", warnt der Ärztechef einem Bericht der "Ärzte Woche" zufolge.

Ein Viertel der Fachärzte ist mehr als 55 Jahre alt. Viele leitende Positionen würden in den kommenden zehn Jahren vakant werden. Dorner: "Wenn die Unikliniken nicht in der Lage sind, genügend Ärzte auszubilden, dann droht in zehn bis 20 Jahren ein eklatanter Ärztemangel."

Negatives Beispiel sei Deutschland. Dort gebe es Landstriche mit so "eklatanten Ärztemangel, dass aus allen Regionen Europas Mediziner abgeworben werden müssen".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »