Ärzte Zeitung, 06.05.2012

Timoschenko lässt sich in Charkow behandeln

BERLIN (dpa). Die inhaftierte ukrainische Oppositionspolitikerin Julija Timoschenko soll am 8. Mai wegen ihres Bandscheibenvorfalls im Zentralen Eisenbahnerkrankenhaus von Charkow von einem Arzt der Berliner Charité gemeinsam mit ukrainischen Kollegen behandelt werden.

Das teilte Charité-Chef Professor Max Karl Einhäupl mit.

Für die Bundesregierung hat medizinische Hilfe für Timoschenko Priorität vor einer möglichen Klage vor dem Europäischen Menschengerichtshof gegen den Umgang der ukrainischen Regierung mit Timoschenko, sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle.

Lesen Sie auch: Charité-Ärzte fordern: Lasst Julia Timoschenko ausreisen

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »