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WHO

Müttersterblichkeit geht deutlich zurück

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GENF. Immer weniger Frauen sterben weltweit nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wegen Komplikationen bei Schwangerschaft oder Geburt.

Rund 289.000 Frauen starben demnach im Jahr 2013 vor oder kurz nach der Entbindung, wie die WHO am Dienstag mitteilte. Im Jahr 1990 kamen 523.000 Frauen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ums Leben.

Besonders hoch ist die Müttersterblichkeit in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Rund ein Viertel der Todesfälle sei dabei auf bereits bestehende gesundheitliche Probleme beziehungsweise Erkrankungen wie Diabetes, Fettleibigkeit, HIV oder Malaria zurückzuführen.

Eine weitere Hauptursache für Müttersterblichkeit seien starke Blutungen nach der Geburt.

Elf Länder, die 1990 noch eine hohe Müttersterblichkeit aufwiesen, hätten diese seitdem um mindestens 75 Prozent gesenkt und damit eines der Milleniumziele der Vereinten Nationen erreicht, hieß es. Dazu zählen unter anderem Eritrea und Ruanda.

Viele Entwicklungs- und Schwellenländer können das Ziel demnach aber nach derzeitigem Stand bis 2015 nicht mehr erreichen. (dpa)

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