Ärzte Zeitung online, 09.06.2015

Antibiotika-Resistenzen

Lob für Ergebnisse des G 7-Gipfels

BERLIN. Positive Resonanz zum G7-Gipfel: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und der Deutsche Hausärzteverband begrüßen den vereinbarten verstärkten Kampf gegen Antibiotikaresistenzen.

"Ein sachgerechter Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin und der Landwirtschaft sowie verstärkte Anstrengungen in der Forschung sind daher unerlässlich", sagte der Minister am Dienstag.

Jetzt müssten weitere Schritte folgen. Für Anfang Oktober habe er die G 7-Gesundheitsminister nach Berlin eingeladen, um das weitere Vorgehen zu besprechen, so Gröhe.

Der Hausärzteverband nahm die Ergebnisse des Gipfels zum Anlass, für eine bessere Koordination der Antibiotikaverordnungen zu werben.

"Im Interesse der Patienten muss die Verordnung von Antibiotika dringend besser koordiniert werden, um beispielsweise unnötige Doppelmedikationen zu vermeiden und so die Anzahl der verschriebenen Antibiotika dauerhaft zu reduzieren", sagte Ulrich Weigeldt, Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. (chb)

[09.06.2015, 15:33:57]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Eigenlob stinkt?
Manchmal stinkt Selbst- und Eigenlob selbst gewaltig zum Himmel!
Der auf dem G7-Gipfel vereinbarte, verstärkte Kampf gegen Antibiotikaresistenzen kommt von politischen Schwergewichten, die nicht mal Krankheit von Gesundheit unterscheiden können. Auch und gerade der Deutsche Hausärzteverband (HÄV) müsste das besser wissen.

Vgl. mein Beitrag auf DocCheck®Blog:
http://news.doccheck.com/de/blog/post/2591-kranke-gesundheit-gesunde-krankheit/

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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