Ärzte Zeitung online, 09.02.2018

EU-Ratspräsidentschaft

Arzneizugang und Ernährung im Blick

WIEN. Zur zweiten Jahreshälfte übernimmt Österreich den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Für das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) steht dabei nach eigenen Angaben unter anderem der Zugang zur Arzneiversorgung auf der Agenda.

"Das Hauptaugenmerk gilt der Ausarbeitung und Diskussion von Handlungsmöglichkeiten im politischen Spannungsfeld zwischen der Sicherstellung des Zugangs zu innovativen und hochwertigen Therapien sowie der Sicherung der finanziellen Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Gesundheitssystems", heißt es in einem Ausblick des BMGF auf die Ratspräsidentschaft.

Ein weiteres Anliegen sei die Erarbeitung von Strategien, um ernährungsbedingte Gesundheitsrisiken EU-weit zu reduzieren. "Das europäische Ernährungssystem soll gesundheitsförderliches Verhalten erleichtern und gesundheitliche Chancengleichheit gewährleisten", so das BMGF. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schwere Grippewelle hat Deutschland im Griff

Die aktuelle Grippewelle tobt und beschert Praxen und Kliniken einen regen Zulauf. Das RKI hat Tipps, worauf Ärzte jetzt achten sollten. mehr »

Bodyguard lässt sich von Steuer absetzen

211.000 Euro hatte eine Frau für einen Bodyguard steuerlich abgesetzt - zu Recht, entschied jetzt ein Gericht. Eine Rentnerin aus NRW schützt sich so steuersparend vor einer falschen Ärztin. mehr »

Die Ängste der Akademiker

Albtraum Studium? Jeder sechste Studierende leidet nach Angaben der Barmer unter einer psychischen Störung. Tendenz steigend. mehr »