Ärzte Zeitung online, 09.02.2018

Bilanz 2017

Teva – Rückschläge und Fortschritte zu verzeichnen

JERUSALEM. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 verbucht der israelische Gesundheitskonzern Teva laut den am Donnerstag veröffentlichten Ergebnissen einen Umsatz in Höhe von 22,385 Milliarden US-Dollar – zwei Prozent mehr als 2016. Lag der Überschuss 2016 noch bei 329 Millionen Dollar, so weist Teva für 2017 einen Fehlbetrag in Höhe von 16,265 Milliarden Dollar aus.

Hintergrund ist die große Herausforderung, die sich für Teva mit der 40 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Actavis 2016 ergeben hat. Zusätzlich drückte Teva laut Bericht im immer aggressiver werdenden US-Generikamarkt der Schuh. "2017 war ein herausforderndes Jahr für Teva", zieht CEO Kare Schultz Bilanz.

Auf eine Dividendenzahlung verzichtet Teva – wie angekündigt – aus Rücksicht auf die laufende Restrukturierung. Für 2018 stellt Schultz ein nachhaltigeres Geschäftsmodell in Aussicht – mit dem Verweis auf Fortschritte beim Restrukturierungsplan. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie kommen Ärzte an benötigte Grippe-Vakzinen?

Gesundheitsminister Spahn hat die rechtliche Grundlage gelegt, Grippe-Impfstoffe unter Ärzten auszutauschen. Aber wie geht das vonstatten? Darüber scheint Unklarheit zu herrschen. mehr »

Mit Pflege-Ko-Pilot Gewalt vermeiden

Etwa 1,5 Millionen Menschen werden zu Hause ohne Hilfe von Profis gepflegt. Überforderung, Vernachlässigung und nicht selten auch Gewalt sind die Folgen. Jetzt wird über Hilfe für die Helfer nachgedacht. mehr »

Mehr Handhygiene in Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfekte bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »