Ärzte Zeitung, 15.07.2008

Kasse moniert Impfmüdigkeit in Niedersachsen

WOLFSBURG (cben). In Niedersachsen nehmen weniger als die Hälfte der Erwachsenen die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen in Anspruch. Die Impfrate bei Kindern sei mit 95 Prozent dagegen vorbildlich, hieß es.

Nur 40 Prozent der empfohlenen Auffrischungsimpfungen bei Erwachsenen würden auch durchgeführt, erklärte die Deutsche BKK. Damit drohe der gute Impfschutz verloren zu gehen, der in der Kinder- und Jugendzeit aufgebaut wurde.

Bei Erwachsenen sollten die Impfungen gegen Wundstarrkrampf und Diphtherie in einem Kombinationsimpfung alle zehn Jahre aufgefrischt werden, so die Kasse. Ab dem 60. Lebensjahr empfiehlt die Kasse eine jährliche Grippeschutzimpfung und alle sechs Jahre eine Impfung gegen Pneumokokken.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17812)
Impfen (4396)
Organisationen
BKK (2211)
Krankheiten
Lungenentzündung (832)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »