Ärzte Zeitung, 06.04.2010

Kampagne appelliert an Eltern: Schütteln ist lebensgefährlich!

Kampagne
appelliert an Eltern: Schütteln ist lebensgefährlich!

Neugeborene zu schütteln kann für die Kleinen lebensgefährlich werden. © Melissa Schalke / fotolia.com

STUTTGART (mm). Um Eltern aufzuklären, wie gefährlich es ist, Säuglinge zu schütteln, haben Sozialministerium, Landesgesundheitsamt und Techniker Krankenkasse in Baden-Württemberg eine Kampagne gestartet. "Es passiert meistens in der Nacht und in drei von vier Fällen sind es Männer, die die Beherrschung verlieren: Säuglinge werden so intensiv geschüttelt, dass sie sterben oder schwere Behinderungen erleiden", sagt TK-Chef Andreas Vogt.

In einer aktuellen Erhebung würden pro Jahr rund 120 betroffene Kinder aus deutschen Kinderkliniken gemeldet. Alle Chef- und Belegärzte von Geburtskliniken in Baden-Württemberg wurden gebeten, den Eltern bereits in der Geburtsklinik das Faltblatt "Schütteln ist lebensgefährlich!" zu überreichen Auch Jugendämter und Hebammen sind aufgefordert, die Eltern zu informieren.

Der Flyer zur Kampagne ist im Internet abrufbar

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16827)
Pädiatrie (8670)
Organisationen
TK (2317)
Personen
Andreas Vogt (111)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »