Ärzte Zeitung, 11.10.2010

TK Hessen erweitert Vertrag für ambulante Op

FRANKFURT/MAIN (ine). In Hessen hat die Techniker Krankenkasse (TK) den Versorgungsvertrag für ambulante Operationen ausgeweitet. Vertragspartner ist der Landesverband von operativ und anästhesiologisch tätigen Ärzten (LAOH) in Seligenstadt.

Mit dem Vertrag sollen unnötige Wege und Wartezeiten vermieden und Kosten gesenkt werden. Der Vertrag umfasst deshalb auch Leistungen, die zuvor meist stationär erbracht worden sind. Seit einem Jahr konnten die Ärzte unter anderem bereits Fuß-, Knie-, Hand- und Leistenbrüche ambulant operieren. Der neue Vertrag umfasst nun auch Eingriffe im gynäkologischen Bereich und der Schulter.

Wie es in einer Mitteilung der TK heißt, wurden in den vergangenen zehn Monaten bereits mehr als 1500 Patienten in Hessen im Rahmen des Versorgungsvertrages operiert. Wie zufrieden die Patienten mit der Behandlungsqualität sind, will die TK mit einer Patientenbefragung herausfinden. Der LAOH ist mit mehr als 150 000 jährlich operierten Patienten der Marktführer unter den Anbietern ambulanter Operationen in Hessen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Sicherheit vor Arzneimittel-Pfusch

Die aktuellen Arznei-Skandale haben den Gesetzgeber auf den Plan gerufen. Die Kompetenz der Bundesinstitute bei Rückrufen soll gestärkt, der Arzneimittelvertrieb sicherer werden. mehr »

Muster-Weiterbildung in trockenen Tüchern

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat einstimmig die Gesamt-Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) für Ärzte beschlossen und veröffentlicht. mehr »

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »