Ärzte Zeitung, 10.08.2011

KVen fordern mehr Geld für die Morbidität

BERLIN (af). Das Geld soll der Morbidität folgen. Das fordern Vertreter von acht Kassenärztlichen Vereinigungen, die sich unter dem Namen "Lava" zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben.

Das Bündnis "Länderübergreifender Angemessener Versorgungs-Anspruch" wehrt sich gegen die im Versorgungsstrukturgesetz angelegte Rückkehr zur regionalen Honorarkompetenz.

Der Gesetzgeber müsse zunächst dafür sorgen, dass die Kassen alles Geld weiter leiteten, das sie aus dem Gesundheitsfonds für eine Region erhalten.

Geschehe dies nicht, würde die schlechte Finanzsituation der ihrer Ansicht nach benachteiligten KVen zementiert. Thüringens KV-Chefin Regina Feldmann kündigte dazu eine Verfassungsklage an.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So hoch ist die Lebenserwartung in der Welt

Wer als Junge in Deutschland geboren wird, darf sich im Schnitt auf 78 Jahre freuen. Wie hoch ist die Lebenserwartung in anderen Ländern der Welt? Wir geben die Antwort. mehr »

Pflege-Eigenanteil deckeln!

Viele Bundesbürger klagen darüber, dass die Pflegeheime teuer seien, berichtet die DAK in ihrem Pflegereport. Kassenchef Storm schlägt nun vor, den Eigenanteil für Pflegebedürftige zu beschränken. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »