Ärzte Zeitung, 08.09.2014

DAK -Statistik

Starnberg setzt bei AU-Tagen 2013 Maßstäbe

MÜNCHEN. Den niedrigsten Krankenstand in Bayern verzeichnete die DAK im vergangenen Jahr in Starnberg.

Nach Angaben aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport lagen die AU-Tage 2013 in Starnberg bei 2,7 Prozent. Den zweitniedrigsten Krankenstand registrierte die Kasse mit 2,8 Prozent in München, der Landesdurchschnitt liegt bei 3,4 Prozent.

Bei einigen Diagnosen stellte die DAK für München im Vergleich zum Vorjahr Veränderungen fest: So sind die Fehltage wegen psychischer Leiden wie Depressionen und Angstzustände um knapp zehn Prozent gestiegen und waren für mehr als jeden sechsten Ausfalltag verantwortlich.

Dagegen sanken die AU-Tage aufgrund von Verletzungen (minus elf Prozent). Die Ursache lag nach DAK-Angaben in der kürzeren durchschnittlichen Erkrankungsdauer.

Hauptgrund für Krankschreibungen in München blieben Muskel-Skelett-Beschwerden wie Rückenschmerzen. Erkrankungen des Atmungssystems verursachten bei einem Anstieg von sechs Prozent fast ein Fünftel aller Krankschreibungen. (sto)

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17627)
Organisationen
DAK (1601)
Krankheiten
Depressionen (3258)
Rückenschmerzen (1047)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »