Ärzte Zeitung, 20.08.2015

Bei Schwindel

BKK Nordwest rät zu Gespräch mit dem Arzt

KÖLN. Ältere Menschen sollten Schwindel nicht auf die leichte Schulter nehmen, mahnt der Landesverband Nordwest der Betriebskrankenkassen (BKK) in einer Mitteilung.

Wichtig sei, dass die Patienten ihren Hausarzt oder Geriater über die Beschwerden informieren, damit die Ursache abgeklärt werden kann.

Ein Drittel der Über-65-Jährigen leidet unter Schwindel-Symptomen, teilt der Verband mit. "Ab 75 Jahren zählen Schwindel und Gleichgewichtsstörungen zu den häufigsten Beschwerden überhaupt."

Gerade an warmen Sommertagen kann dieser auftreten. Als Maßnahmen gegen den Schwindel seien Bewegung und spezielles Training geeignet, Bettruhe und Schonung dagegen nicht, so die BKK Nordwest. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Morphin bei Herzinfarkt – unverzichtbar aber umstritten

Morphin bei Herzinfarkt-Patienten: Die Sicherheit des Schmerzmittels hat sich in einer aktuellen Studie bewährt. Zweifel über ein mögliches Risiko bleiben aber vorerst. mehr »

Zu viele Hausbesuche = Regress!

Zwei hessische Landärzte wurden in Regress genommen, weil sie deutlich mehr Hausbesuche als ihre Kollegen absolviert haben. Über 50.000 Euro sollen sie zurückzahlen. Die Ärzte verstehen die Welt nicht mehr - und wehren sich. mehr »

Tot oder nicht tot – das ist hier die Frage

Särge mit Ausgängen und Glöckchen um die Arme: Schon seit Jahrhunderten ziehen Wissenschaftler die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel. Eine neue Ausstellung in Berlin zeigt Exponate, die dem Scheintod ein Schnippchen schlagen sollten. mehr »