Ärzte Zeitung, 01.02.2016

KBV

1300 Anrufe bei den Terminservicestellen

BERLIN. Seit einer Woche sind die Terminservicestellen in Betrieb. In dieser Zeit sind nach Angaben der KBV bundesweit 1300 Facharzttermine vermittelt worden.

"Die KVen haben die Terminservicestellen in kurzer Zeit aufgebaut und organisiert. Sie funktionieren sehr gut, wie die erste Woche bereits gezeigt hat. Für eine endgültige Bilanz ist es aber noch zu früh", zieht KBV-Chef Dr. Andreas Gassen ein erstes Resümee.

"Viele Anrufer erfüllten beispielsweise nicht die notwendige Voraussetzung einer vorliegenden Überweisung. Und natürlich gab es auch diejenigen, die die Terminservicestellen einfach mal ausprobieren wollten." (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[01.02.2016, 21:12:56]
Dr. Jürgen Sobtzick 
1300 Anrufe bei den Terminservicestellen
Offenbar ist es den Politikern entgangen, dass Patienten, welche einen Hausarzt haben,keine Servicestelle für die Vermittlung von Facharztterminen benötigen.
Seit Jahrzehnten bemühen wir uns als Hausärzte um Termine für unsere Patienten,die dringend zu einem Spezialisten überwiesen werden müssen. Das geschah schon ohne HZV-Verträge oder ein Zusatzhonorar. Die Patienten honorierten es mit ihrer Praxistreue und hervorragenden Umfragewerten in den Medien.
Die richtige Politik wäre es, den Hausarzt als Drehscheibe im Gesundheitsbetrieb zu stärken und das Geld für die Vermittlungsstellen den Hausarztpraxen zur Verfügung zu stellen.
Dr.Jürgen Sobtzick Euerdorf zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Wenn Frauen beim Sex Urin verlieren

Unwillkürlicher Urinabgang beim Geschlechtsverkehr tritt bei Frauen öfter auf, als viele glauben. Gesprochen wird darüber nur selten. Dabei könnte den Betroffenen geholfen werden. mehr »

Aufgeschlossen, aber schlecht informiert

Jugendliche und junge Erwachsene halten sich beim Thema Organspende für eher schlecht informiert. Trotzdem sind sie dafür wesentlich aufgeschlossener als Ältere. mehr »

Hirnschaden durch zu viel Selen

Fast blind und dement kommt eine Frau zum Arzt. Dieser findet das Problem: Sie hat lange viele Selenpillen geschluckt. Die Nahrungsergänzung schädigte ihr Hirn dauerhaft. mehr »