Ärzte Zeitung, 04.02.2016

Sachsen

Im Schnitt acht Tage Klinikaufenhalt

DRESDEN. In Sachsen haben Patienten im Jahr 2014 im Schnitt acht Tage im Krankenhaus verbracht.

Damit waren rund 80 Prozent aller Betten in den sächsischen Kliniken belegt, wie die Landesvertretung der BARMER GEK mitteilte.

Der Kasse zufolge liegt Sachsen damit leicht über dem bundesweiten Durchschnitt von 77 Prozent Auslastung und einer Liegedauer von 7,4 Tagen.

Mit 30 Fällen pro 1000 versicherten Patienten waren Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems Ursache für die meisten Klinikaufenthalte.

Die Diagnose Neubildungen - meist Krebs - wurde bei 23 von 1000 Versicherten gestellt. Bei 15 pro 1000 stationärer Behandlungen wurden als Einweisungsgrund psychische Probleme genannnt. (lup)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

HPV-Infektion durch Oralsex wohl eher selten

Frauen mit zervikaler HPV-Infektion übertragen die Viren offenbar nur sehr selten auf ihre Mundschleimhäute oder die ihres Sexualpartners, so eine kleine Studie. mehr »

Spahn schiebt neue Gesetzesinitiativen an

Die nächsten Reformen stehen ins Haus: Gesundheitsminister Spahn nimmt die Ausbildung in Apotheke und Klinik ins Visier - und präsentiert zwei Gesetzesvorlagen. mehr »

Staatliche Digitalprojekte dauern zu lange

Kanzleramtsminister Helge Braun wünscht mehr Tempo bei der Digitalisierung in Deutschland. Die KBV zeigt sich indes zuversichtlich, dass die TI-Anbindung bis Ende Juni für die meisten Arztpraxen klappt. mehr »