Ärzte Zeitung online, 12.12.2016
 

Einkommen

AOK- und BKK-Chefs machen größte Gehaltssprünge

AOK- und BKK-Chefs machen größte Gehaltssprünge

Laut Bild gab es bei manchen Kassen-Vorständen in den letzten Jahren erhebliche Gehaltssteigerungen.

© Sebastian Wolf/ Fotolia

BERLIN. Vorstandsvorsitzende von Orts- und Betriebskrankenkassen haben nach Informationen der "Bild"-Zeitung in den vergangenen acht Jahren die größten Gehaltssprünge unter den Kassenchefs gemacht. Zumeist seien ihre Bezüge um 30, teilweise sogar um fast 80 Prozent gestiegen.

Das zeige ein kasseninterner Vergleich, so die Zeitung. Danach befinden sich auf den ersten zehn Plätzen der Rangliste mit den höchsten Gehaltszuwächsen allein drei AOK- und vier BKK-Chefs.

100 000 Euro mehr für Audi BKK-Chef?

Am stärksten gestiegen ist demnach die Vergütung des Vorstandsvorsitzenden der Audi BKK. Verglichen mit dem Gehalt von 2008 bekomme er jetzt fast 100 000 Euro zusätzlich oder +78,7 Prozent mehr.

Zugelegt hätten in diesem Zeitraum auch die Chefs der Barmer mit zusätzlich 73 826 Euro (+37,2 Prozent) und der AOK Niedersachsen mit einem Plus von 58 487,07 Euro (+35,4 Prozent).

Insgesamt erzielten laut "Bild"-Zeitung diejenigen Kassenchefs das höchste Gehaltsplus, deren Versicherungen zu den 40 mitgliederstärksten Unternehmen der Branche zählen.

Der Chef der mitgliederstärksten Kasse, der Techniker Krankenkasse (TK), habe sein Gehalt seit 2008 lediglich um 9617,32 Euro (+3,25 Prozent) steigern können. Allerdings sei er mit 305 398,32 Euro Jahresgehalt Spitzenverdiener der Branche. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »