Ärzte Zeitung, 05.11.2009

DHS: Todesfälle in Heimen genau prüfen

BERLIN (ble). Die Deutsche Hospiz Stiftung (DHS) fordert verpflichtende amtsärztliche Leichenschauen für Todesfälle in Krankenhäusern und Pflegeheimen. "Jedes Mal, wenn ein pflegebedürftiger Mensch oder ein Krankenhauspatient stirbt, muss die Todesursache besonders gründlich aufgeklärt werden.

Nur so können wir das tausendfache unentdeckte Töten verhindern", sagte DHS-Geschäftsführer Eugen Brysch vor der heute beginnenden Konferenz der Länderjustizminister in Berlin. Jedes Jahr bleiben Experten zufolge bis zu 2400 Tötungsdelikte unentdeckt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wirkstoff zum Cannabis-Entzug

Die Blockade der Fettsäureamid-Hydrolase reduziert Symptome beim Cannabis-Entzug. Mit einem Hydrolasehemmer senkten Abstinenzwillige den Konsum um fast 70 Prozent. mehr »

Arzt und Kämpfer gegen sexuelle Gewalt

Die Gewinner der Nobelpreise haben am Montag ihre Auszeichnungen entgegengenommen. Besondere Aufmerksamkeit erlangte dabei der Arzt Denis Mukwege, Träger des Friedensnobelpreises. mehr »

Erste Kassen senken Zusatzbeitrag deutlich

Die gute Konjunktur und hohe Reserven machen sinkende Zusatzbeiträge möglich – aber nicht bei jeder Krankenkasse. mehr »