Ärzte Zeitung, 01.12.2009

Pflegeexperte: Ärzte sollen mehr beraten

BERLIN (hom). Der Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes (DPV), Rolf Höfert, hat die Ärzte zu einem größeren Engagement in der Beratung und Unterstützung pflegender Angehöriger aufgefordert.

"Vor allem dann, wenn es darum geht, den Bedarf an Pflege gegenüber den Kostenträgern deutlich zu machen, sind pflegende Angehörige auf die Hilfe der Ärzte angewiesen", sagte Höfert im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung." Viele Angehörige, insbesondere von an Demenz erkrankten Patienten, fühlten sich von den Ärzten "im Stich gelassen", kritisierte der Pflegeexperte.

Topics
Schlagworte
Pflege (4912)
Krankheiten
Demenz (3128)
Personen
Rolf Höfert (55)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Die Therapiekünste eines Kung-Fu-Meisters

Ein Kampfsportler stößt mit seinem Gesundheitskonzept bei Medizinern auf Interesse. Ein Arzt ist sogar geneigt, von einem Wunder nach der Therapie durch Chu Tan Cuong zu sprechen. mehr »