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Kabinett verabschiedet Gesetz zur Pflegezeit

BERLIN (bee). Das Bundeskabinett hat ein Gesetz zur Familienpflegezeit von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) verabschiedet. Das neue Gesetz soll es Angehörigen von Pflegebedürftigen ermöglichen, die häusliche Pflege mit dem Beruf zu vereinbaren.

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Mit einer Zeitkontenregelung sollen Angehörige maximal zwei Jahre ihre Arbeitszeit um 50 Prozent reduzieren können. Um finanzielle Einbußen abzufedern, sollen sie während dieser Zeit 75 Prozent des vorherigen Gehaltes bekommen.

Kritiker sehen besonders die Frist von zwei Jahren als zu kurz: Viele Pflegebedürftige benötigen eine Betreuung von etwa sechs bis sieben Jahren.

In Deutschland gib es 2,38 Millionen Menschen, die Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen. Davon werden rund 1,6 Millionen Menschen von Angehörigen und ambulanten Diensten zu Hause gepflegt.

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