Ärzte Zeitung, 16.12.2016

Pflegemindestlohn

Brüderle warnt vor "Cockpit"-Niveau

BERLIN. Die Weiterentwicklung des Pflegemindestlohns darf nicht von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und auch nicht von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt werden, mahnt Rainer Brüderle, Präsident des Pflegearbeitgeberverbandes bpa. Anlass sind die von Verdi geforderten Steigerungen von 10,20 Euro auf 12,50 Euro die Stunde im Westen und im Osten von 9,50 Euro auf 12,50 Euro.

Das wäre ein Plus von 22,5 Prozent im Westen und 31,5 Prozent im Osten. Diese Forderungen erreichten "beinahe, Cockpit-Niveau", so Brüderle in Anspielung auf die Forderungen der Pilotengewerkschaft. Der Pflegemindestlohn steigt zum 1. Januar von 9,75 Euro auf 10,20 Euro im Westen sowie von 9,00 Euro auf 9,50 Euro im Osten. Die geltende Mindestlohn-Verordnung läuft am 31. Oktober 2017 aus. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »