Ärzte Zeitung online, 16.05.2018

Krankenhaus Rating

Personal-Ressourcen in der Pflege besser nutzen!

BERLIN. Bis zum Jahr 2025 werden in Deutschland 80.000 zusätzliche Fachkräfte in der Altenpflege und 30.000 zusätzliche Krankenpflegefachkräfte benötigt, um den Status quo in der Pflege von 2016 zu gewährleisten.

Diese Zahlen nennt der Krankenhaus Rating Report 2018 des RWI Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung vorab. Der Report wird am 7. Juni auf dem Hauptstadtkongress der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Fokus steht diesmal die Frage, wie bei Fortschreibung der heute vorherrschenden Angebotsstrukturen die wachsende Zahl an Patienten im nächsten Jahrzehnt weiterhin auf dem heutigen Niveau versorgt werden kann.

Aufgrund des Fachkräftemangels, so betonen die Autoren, werde eine effizienter Einsatz der knappen Ressource Personal immer wichtiger. Die RWI-Autoren kritisieren aus diesem Grund die von der Bundesregierung geplante Herausnahme der Pflegekosten aus den Fallpauschalen der Krankenhausvergütung.

Einer dringend notwendigen Neujustierung der Aufgabenverteilung zwischen den Gesundheitsberufen drohe damit bereits das Aus. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »