Ärzte Zeitung online, 11.01.2019

Digitalisierung & Pflege

Bislang fehlen oft passgenaue Lösungen

BERLIN. Technische Entwicklungen in der Pflege berücksichtigen nach Darstellung der Bundesregierung die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen noch nicht ausreichend.

Für taugliche Lösungen müssten digitale Lösungen die „Praxis der Altenpflege konsequent bei der Entwicklung“ einbeziehen, heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag. Auch Pflegende seien an solchen Technologien „recht interessiert“.

Digitalisierung könne helfen, den Informationsausschuss zwischen Praxen, Kliniken und Heimen zu verbessern, die Dokumentation zu vereinfachen oder das Qualitätsmanagement zu verbessern.

Nicole Westig, pflegepolitische Sprecherin der FDP, monierte, die Antworten ließen erkennen, dass der Regierung eine umfassende Digitalisierungsstrategie fehlt, „von der konkreten Umsetzung ganz zu schweigen“. (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »