Ärzte Zeitung, 18.10.2016
 

MdB Blienert

Nicht vor Tabaklobby einknicken!

BERLIN. Der suchtpolitische Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Blienert, fordert Standhaftigkeit der Unionsfraktion beim Thema Tabakwerbeverbot. "Ich kann die Kollegen der Union nur eindringlich davor warnen, dem Druck aus der Wirtschaft nachzugeben und einen Rückzieher beim Tabakwerbeverbot zu machen. Dieser Wankelmut in Teilen der Unionsfraktion ist ein Armutszeugnis." Blienert verweist auf die einvernehmliche Entscheidung im Bundeskabinett hierzu. " Der Bundesgesundheitsminister, der Bundeslandwirtschaftsminister und die Drogenbeauftragte – alle von der Union – wären bis auf die Knochen blamiert, wenn jetzt die Unionsfraktion den Lobbyisten der Tabakindustrie folgen würde." (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tausende HPV-Tumoren pro Jahr sind vermeidbar

Viele Krebserkrankungen in Deutschland ließen sich durch einen HPV-Schutz vermeiden, so RKI-Berechnungen. Das Institut rät zum Impfen - das könnte auch bei Jungen sinnvoll sein. mehr »

Mit Kohlenhydrat-Tagen die Insulinresistenz durchbrechen

Typ-2-Diabetiker mit schwerer Insulinresistenz können vom Prinzip einer hundert Jahre alten Haferkur profitieren. Erfahrungsgemäß sprechen 70 Prozent der Betroffenen darauf an. mehr »

Kliniken in Nordrhein sind Vorreiter beim E-Arztbrief

Der Klinikbetreiber Caritas Trägergesellschaft West zählt zu den Vorreitern des elektronischen Arztbriefes über KV-Connect. Viele Niedergelassene sind bereits angeschlossen. mehr »