Ärzte Zeitung online, 01.12.2017

Prävention

NRW will Aktivitäten besser bündeln

KÖLN. In Nordrhein-Westfalen sollen die Aktivitäten zu Prävention und Gesundheitsförderung besser strukturiert und abgestimmt werden. Das sieht eine neue Landesinitiative vor, die die Landesgesundheitskonferenz bei ihrer Jahrestagung in Grevenbroich beschlossen hat. Sie soll die wichtigsten Präventionsmaßnahmen bündeln.

Ziel sei, gesundheitliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die alle Menschen in NRW unabhängig von ihrem Geschlecht, Alter und kulturellen Hintergrund erreichen, sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). "Dies gilt vor allem für Menschen in schwierigen Lebenslagen." Zu den Themenschwerpunkten der Initiative gehören außer der Förderung von gesunder Ernährung und Bewegung die psychische Gesundheit, die Verhinderung von Sucht, die Vermeidung von Unfällen, die Verhinderung von Infektionen und die Förderung des Impfens. Für die Landesgesundheitskonferenz ist die Kommune ein wesentlicher Interventionsort für Gesundheitsförderung und Prävention. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der Albtraum vom Nicht-Schlafen

Schlaflosigkeit lässt sich kaum nachweisen. Forscher zeigen: Schlaflose Nächte finden oft nur im Traum statt. Das macht sie nicht weniger belastend, ermöglicht aber neue Therapien. mehr »

Ärztenetze sollen Arztsitze erwerben können

Die Gesundheitsminister wollen Ärztenetze stärken. Keine Mehrheit auf ihrer Konferenz fand der Vorschlag, die Budgets in der vertragsärztlichen Versorgung abzuschaffen. mehr »

Das Kassenpolster wächst und wächst

Die Kassen der Krankenkassen füllen sich weiter: Im ersten Quartal 2018 steht ein Überschuss von über 400 Millionen Euro zu Buche. Zudem fällt das Jahresergebnis für 2017 viel besser aus als gedacht. mehr »