Ärzte Zeitung online, 01.03.2017
 

Diabetes

Neue Option für Facharzt-Internisten

HAMBURG. In Hamburg können künftig auch fachärztlich tätige Internisten am Vertrag über die Diagnostik und Behandlung von diabetologischen Spätfolgen und Begleiterkrankungen teilnehmen.

Auf den erweiterten Teilnehmerkreis einigte sich die KV Hamburg mit der DAK Gesundheit. Die Ärzte müssen am DMP Diabetes teilnehmen und mindestens 30 Patienten mit Diabetes pro Quartal betreuen.

Die Ärzte verpflichten sich bei diesen Patienten zur Durchführung von Früherkennungsuntersuchungen auf Begleiterkrankungen. Bei einem bestätigten Verdacht erfolgt eine entsprechende Weiterbehandlung.

Treten bei einem Patienten mehrere Begleiterkrankungen auf, können die jeweiligen Module nebeneinander abgerechnet werden. Für die Durchführung des Versorgungsprogramms (mit oder ohne auffälligen Befund) und für die Weiterbetreuung können sie jeweils 20 Euro abrechnen, maximal aber zwei Mal pro Jahr.

Der Vertrag soll ab dem zweiten Quartal 2017 gelten. (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »