Ärzte Zeitung, 10.11.2016

USA

Colorado legalisiert ärztliche Sterbehilfe

DENVER. Im US-Staat Colorado dürfen Ärzte todkranke Menschen künftig beim Suizid unterstützen. Die Wähler haben sich dort am Dienstag für die Legalisierung von Sterbehilfe für Patienten mit einer unheilbaren Krankheit ausgesprochen, denen der Tod für die nächsten sechs Monate prognostiziert wird. Die Beihilfe bedeutet, dass der Patient auf seinen Wunsch hin ein Mittel zur Selbsttötung vom Arzt erhält. In Kalifornien, Oregon, Washington, Montana und Vermont ist ärztliche Sterbehilfe bereits legal. Kalifornien hatte sie vor einem Jahr legalisiert. Danach muss der Patient in der Lage sein, die Medikamente selbst einzunehmen. Außerdem muss er mental stabil sein und zwei mal den Wunsch nach den Medikamenten mündlich äußern. (dpa/eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »