Ärzte Zeitung, 10.11.2016

USA

Colorado legalisiert ärztliche Sterbehilfe

DENVER. Im US-Staat Colorado dürfen Ärzte todkranke Menschen künftig beim Suizid unterstützen. Die Wähler haben sich dort am Dienstag für die Legalisierung von Sterbehilfe für Patienten mit einer unheilbaren Krankheit ausgesprochen, denen der Tod für die nächsten sechs Monate prognostiziert wird. Die Beihilfe bedeutet, dass der Patient auf seinen Wunsch hin ein Mittel zur Selbsttötung vom Arzt erhält. In Kalifornien, Oregon, Washington, Montana und Vermont ist ärztliche Sterbehilfe bereits legal. Kalifornien hatte sie vor einem Jahr legalisiert. Danach muss der Patient in der Lage sein, die Medikamente selbst einzunehmen. Außerdem muss er mental stabil sein und zwei mal den Wunsch nach den Medikamenten mündlich äußern. (dpa/eb)

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