Ärzte Zeitung online, 24.03.2017

Schleswig-Holstein

Anlaufstelle für Palliativarbeit startet in Kiel

KIEL. Der Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein hat in Kiel eine Landeskoordinierungsstelle für die Hospiz- und Palliativversorgung eröffnet. Sie soll die Hospiz- und Palliativarbeit im Norden weiter aufbauen, begleiten und eine landesweite Netzwerkfunktion übernehmen. Zugleich sollen bestehende Angebote transparenter werden. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung der etablierten ehrenamtlichen Tätigkeit in der hospizlichen Begleitung und Trauerarbeit.

Die Koordinierungsstelle wird aus Landesmitteln mit 668.000 Euro für einen Fünf-Jahreszeitraum unterstützt. Mit den Mitteln werden Personal, Ausstattung und Forschung finanziert. Das ehrenamtliche Engagement soll damit professionell unterstützt werden.Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) erwartet, dass die finanzielle Unterstützung dazu beiträgt, dass vernetzte und bedarfsgerechte Versorgungsstrukturen gefördert werden. (di)

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