Ärzte Zeitung online, 14.03.2018

Bayern

KV und AOK schließen Palliativvertrag

MÜNCHEN. Die KV und die AOK in Bayern haben eine Vereinbarung über die ambulante Betreuung von Palliativpatienten beschlossen. Diese soll die vernetzte, palliative Betreuung durch Hospizvereine, Pflegedienste, Heime und niedergelassene Ärzte verbessern. Ärzte können nun mehrere neue Leistungen abrechnen. Sie erhalten für ein Aufnahme-Assessment mit Abklärung des Patientenwillens 300 Euro.

 Für eine Dokumentation der Medikamente sowie für ein Gespräch in komplexen Betreuungssituationen können sie je 150 Euro abrechnen. Für bis zu zwölf Wochen bekommen sie pro Woche 75 Euro für einen 24-Stunden-Rufdienst. Voraussetzung ist eine Weiterbildung im Bereich Palliativmedizin über mindestens 40 Stunden. Die Vereinbarung gilt seit Jahresbeginn. (cmb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

O-Saft senkt das Gicht-Risiko - und hält schlank

Vom Saulus zum Paulus: Galten Fruchtsäfte einst als gesunde Getränke, verbannen heute sogar manche Schulen die süßen Säfte. Forscher brechen jetzt eine Lanze für Orangensaft. mehr »

SmED hilft, künftig Notfälle richtig einzuschätzen

16.20 hDie Notfallversorgung startet ins digitale Zeitalter: Am Montag hat die KBV ein softwarebasiertes Instrument zur Begutachtung von Notfallpatienten vorgestellt. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »