Ärzte Zeitung, 21.02.2014

Morbi-RSA

DIMDI startet Datenbank mit Versorgungsdaten

KÖLN. Das Deutsche Institut für Medizinische Information und Dokumentation (DIMDI) hat damit begonnen, GKV-Versorgungsdaten zum Morbi-RSA zu aggregieren und Dritten - zunächst im Pilotbetrieb - zur Beantwortung gezielter Fragestellungenzugänglich zu machen.

Das "Informationssystem Versorgungsdaten" erlaube, ambulante und stationäre Diagnosen oder Informationen über ambulant verordnete Arzneimittel Kassenarten übergreifend auszuwerten, heißt es. Das eröffne "insbesondere der Versorgungsforschung neue Möglichkeiten", so das DIMDI.

Derzeit lägen Daten aus 2009 und 2010 vor. Demnächst sollen die Versorgungsdaten aus 2011 hinzu kommen. Im SGB V sind als berechtigte Nutzer des neuen Informationssystems unter anderem Kassen, der GBA, Forscher oder Interessenvertretungen von Ärzten und Patienten genannt. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Suizidgefahr – Warnhinweis für die Pille

Die Pille und andere hormonelle Verhütungsmethoden sind in Deutschland weit verbreitet. Auf mögliche Folgen für die Psyche sollen Anwenderinnen künftig verstärkt hingewiesen werden. mehr »

Impfmuffel gefährden globale Gesundheit

Mangelnde Impfbereitschaft zählt laut der WHO zu den gegenwärtig größten Gesundheitsrisiken der Welt. mehr »