Ärzte Zeitung, 05.06.2012

Studie: Sanierung von Gebäuden geht zu langsam voran

BERLIN (dpa). Häuser in Deutschland müssen nach einer Studie deutlich schneller gedämmt werden, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Das ergab eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag des Eigentümerverbandes Haus und Grund.

Für die meisten Eigentümer lohnt es sich demnach nicht, Geld in neue Heizungen, Fenster, Dämmung und andere Energiesparmaßnahmen zu stecken, wenn das Haus nicht sowieso saniert werden muss.

Die Ausgaben überstiegen dann die eingesparten Energiekosten. Wenn es ohnehin an der Zeit für eine Generalüberholung ist, könne sich die energetische Sanierung allerdings lohnen, vor allem wenn Fördergelder fließen.

Die Bundesregierung will, dass der Energieverbrauch der Gebäude bis 2050 um 80 Prozent sinkt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Mikroben – Heimliche Heiler

Jede zweite Zelle in und auf uns gehört einer Mikrobe. Durch die erfolgreiche Behandlung mit fäkalen Mikrobiota – zum Beispiel bei Autismus – hat die Mikrobiomforschung an Fahrt gewonnen. mehr »

Junge Besucher waren "Verjüngerungskur für DGIM"

Die "Ärzte Zeitung" hat den letzten DGIM-Kongresstag mit der Kamera begleitet. Tagungspräsident Sieber hat uns dabei Rede und Antwort gestanden – und erzählt, was ihn in den Tagen begeistert hat. mehr »

628 Kliniken soll Geld gestrichen werden

Hunderte Krankenhäuser sollen nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses keinen Zuschlag mehr für die Notfallversorgung erhalten. mehr »