Ärzte Zeitung, 27.11.2015

Cannabis-Therapie

Drei Viertel der Deutschen sind dafür

NEU-ISENBURG. 75 Prozent der Deutschen unterstützen die Freigabe von Cannabis für medizinische Zwecke, gerade einmal 17 Prozent sind dagegen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschers YouGov unter über 2000 Personen.

Dabei würden fast zwei Drittel Cannabis aus medizinischen Gründen auch tatsächlich selbst einnehmen. Am ehesten können sich die Befragten die Einnahme bei Übelkeit während einer Chemo- und Strahlentherapie (59 Prozent) oder als Linderung bei multipler Sklerose (49 Prozent) vorstellen.

Das Gros der Befragten (72 Prozent) ist zudem der Ansicht, dass die medizinische Cannabis-Therapie von der Krankenkasse erstattet und der Zugang zu medizinischen Cannabis-Produkten in der Schmerzmedizin vereinfacht werden sollte (68 Prozent). (reh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »