Ärzte Zeitung online, 24.05.2017

Paul-Ehrlich-Institut

WHO setzt auf Expertise aus Langen

LANGEN. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) jetzt für weitere vier Jahre als "WHO Kooperationszentrum für die Standardisierung und Bewertung von Impfstoffen" bestätigt. "Die große regulatorische und wissenschaftliche Kompetenz der Mitarbeiter des PEI und ihre kontinuierliche und zuverlässige Unterstützung der WHO-Aktivitäten werden mit dieser Entscheidung belohnt", kommentiert Institutspräsident Professor Klaus Cichutek.

Zu den besonderen Herausforderungen der vergangenen Jahre gehörten für das PEI nach eigener Einschätzung die Ebola- und Zika-Ausbrüche. Das Institut habe sich unter anderem an der Bewertung von Anträgen auf klinische Prüfungen mit Ebola-Impfstoffen beteiligt, um Zulassungsbehörden und Ethikkommissionen in Afrika bei zeitkritischen Entscheidungen über Phase-I- und Phase-II-Studien zu unterstützen. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Neue Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. Das weckt Hoffnungen. mehr »

Was die Datenschutz-Folgenabschätzung ist

Praxen, Kliniken und MVZ, die in großem Stil Patientendaten verarbeiten, müssen laut DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung absolvieren. Medizinrechtler erläutern, wie das geht und was das überhaupt ist. mehr »

Tele-Hausarzt horcht aus der Ferne ab

Dr. Rafael Walocha betreut als Tele-Hausarzt Bewohner eines Pflegeheims per Video. Dabei kann er die Patienten sogar elektronisch auskultieren. Arzt und Patienten sind begeistert. mehr »