Ärzte Zeitung, 01.06.2016

Wohngesundheit

Ihr Zuhause macht Europäer oftmals krank

BERLIN. Europaweit herrschen Defizite in puncto Wohngesundheit vor. Das zeigt das Healthy Homes Barometer 2016 des Baumaterialspezialisten Velux, für das insgesamt 14.000 Bewohner in 14 Ländern zu Gesundheit, Umweltauswirkungen und Energieverbrauch ihres Zuhauses befragt wurden.

Demnach finden 77 Prozent der Befragten zuhause keine optimalen Schlafbedingungen vor. Einer von dreien gibt an, in den vergangenen vier Wochen sehr schlecht oder ziemlich schlecht geschlafen zu haben. 82 Prozent leben in Räumen, die im vorigen Winter irgendwann zu kalt waren.

18 Prozent sagten, dass es bei ihnen zu Hause immer oder meistens zu kalt ist. Beim Vergleich von Wohnräumen, die immer zu kalt sind, mit solchen, die nie zu kalt sind, falle der Anteil der Europäer mit Nasenverstopfungen von 68 Prozent auf 45 Prozent.

Wohngesundheit - und damit das Thema Schadstoffe - ist einer der Megatrends der Baubranche (wir berichteten). (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »

Vorsicht vor E-Mail-Anhängen und Links!

Die meisten Cyber-Angriffe laufen über das elektronische Postfach - daher ist ein gesundes Misstrauen bei jeder E-Mail wichtig, betont Sven Weizenegger. Der Profi-Hacker gibt im Interview Tipps, worauf zu achten ist. mehr »