Ärzte Zeitung, 07.10.2016

Wissenschaftliche Empfehlungen

Weitere Berufskrankheiten anerkannt

BERLIN. Der Ärztliche Sachverständigenbeirat Berufskrankheiten beim Bundesarbeitsministerium hat neue wissenschaftliche Empfehlungen veröffentlicht. Damit liegen laut Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung ausreichende wissenschaftliche Erkenntnisse vor, um vier weitere Erkrankungen künftig wie eine Berufskrankheit im Sinne von Paragraf 9, 2 SGB VII anzuerkennen.

Die wissenschaftliche Empfehlung ist die Voraussetzung dafür, dass Erkrankungen Eingang in die Berufskrankheitenliste finden. Bei den vier Erkrankungen handelt es sich um Leukämie durch Butadien, Kehlkopf- und Harnblasenkrebs durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, sowie um fokale Dystonie. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

16.30 hMehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »