Ärzte Zeitung, 13.11.2015

Digitale Vernetzung

Verband fordert ein stärkeres E-Health-Gesetz

FRANKFURT/MAIN. Das derzeit diskutierte E-Health-Gesetz ist für den Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) lediglich ein erster Schritt in Richtung digitale Vernetzung.

Der Startschuss für Anwendungen, welche die Versorgung über die Sektoren hinweg integrieren, sei das Gesetz aber nicht. "Das Gesetz schafft die Voraussetzungen für eine sichere, digitale Kommunikation in der Gesundheitswirtschaft", so ZVEI-Geschäftsführer Hans-Peter Bursig anlässlich der Pressekonferenz zur Medica 2015.

Dies allein sei aber nicht ausreichend. Ohne stärkere politische Unterstützung würde Deutschland bei der Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft weiterhin nur im Schritttempo vorankommen.

Der ZVEI spricht sich daher dafür aus, die Rahmenbedingungen für digitale Anwendungen im deutschen Gesundheitssystem in einem Gesetz zu regeln, welches die Bezeichnung E-Health-Gesetz tatsächlich verdiene. (reh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »