Ärzte Zeitung, 16.12.2008

E-Card: BÄK warnt vor Schnellschuss

BERLIN (ble). Die Bundesärztekammer (BÄK) hat sich gegen den von der Betreibergesellschaft Gematik vor kurzem beschlossenen schrittweisen Online-Rollout der E-Card ausgesprochen.

Als Grund führte BÄK-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Fuchs an, dass bisher keine Evaluation der teilweise "ernüchternden Testergebnisse" der E-Card stattgefunden habe.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit den unter fortgesetztem Druck der Politik realisierten Tests müsse befürchtet werden, dass eine Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt erneut zu schlechten Ergebnissen führen werde.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »