Ärzte Zeitung, 09.05.2008

Schätzer gehen von Steuer-Plus für den Staat aus

BERLIN (dpa). Die seit Monaten anhaltende Finanzmarktkrise wird sich in den Staatskassen voraussichtlich weniger stark auswirken als noch in der November-Prognose befürchtet. Das geht aus den gestern vom Arbeitskreis "Steuerschätzung" veröffentlichten Zahlen hervor.

Bund, Länder und Gemeinden können danach bis 2011 voraussichtlich ein Steuerplus von 1,8 Milliarden Euro verbuchen. Für dieses Jahr gehen die Schätzer von Mindereinnahmen im Vergleich zur November-Prognose von etwa einer Milliarde Euro aus.

Nächstes Jahr seien vier Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen für den Gesamtstaat zu erwarten. 2010 sei dann mit einem leichten Zuwachs von 305 Millionen Euro im Vergleich zur letzten Steuerschätzung zu rechnen. 2011 könnte das Plus sogar bei 6,5 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen liegen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »