Ärzte Zeitung, 26.09.2008

Union plant Alternativen zur Erbschaftsteuer

PASSAU (dpa). Die Union prüft wegen des Streits in der großen Koalition über die Erbschaftsteuer bereits Alternativen. Ein ersatzloser Wegfall der Steuer sei nicht vorstellbar, sagte der Finanzexperte Bartholomäus Kalb (CSU) der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag).

Die Überlegungen reichten von einer Art Grunderwerbsteuer im Erbfall bis hin zu einem Aufschlag auf die Einkommensteuer bei Gutverdienern. Entscheidend sei bei einer solchen Lösung, dass das Erbschaftsteueraufkommen für die Länder gleich bleibt, sagte Kalb der Zeitung.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10451)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Welche Gesundheitspolitiker bleiben im Bundestag?

So sehr sich der Bundestag verändert - viele aus der Gesundheitspolitik vertraute Gesichter werden vermutlich wieder im Gesundheitsausschuss arbeiten. Eine Auswahl. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »