Ärzte Zeitung, 20.07.2010

Raucher bringen dem Fiskus immer weniger ein

WIESBADEN (dpa). Die Raucher in Deutschland geizen bei ihrem Laster immer mehr und reißen damit Löcher in die Staatskasse. Im zweiten Quartal 2010 ging der Umsatz im Tabakhandel um sechs Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Das entspricht etwa einer Viertelmilliarde Euro weniger Steuereinnahmen als im gleichen Vorjahreszeitraum. Immer mehr Raucher scheinen auf losen Tabak zum Selberdrehen umzusteigen - denn dessen Umsatz weist als einziger Zuwachs auf und stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,3 Prozent.
Eine Zigarette aus der Schachtel kostete 23 Cent. Der Steueranteil beträgt 14 Cent.

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