Ärzte Zeitung, 24.07.2014

Verwaltungsgericht

Sexsteuer für Tantra-Massage fällig

MANNHEIM/STUTTGART. Tantra-Massagen sind ein sexuelles Vergnügen und damit steuerpflichtig. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim wies die Revisionsklage einer Besitzerin eines Massagesalons gegen die Stadt Stuttgart ab, wie das Gericht mitgeteilt hat.

Nach Auffassung der Richter offeriert die Klägerin in ihrem Betrieb gezielt die "Gelegenheit zu sexuellen Vergnügungen".

Die Klägerin insistiert dagegen, dass die Ganzkörpermassagen nach striktem Tantra-Ritual abliefen und nicht in erster Linie auf das sexuelle Vergnügen, sondern auf ganzheitliches Wohlbefinden ausgerichtet seien. Sie will in die nächste Instanz gehen. (dpa)

Az.: 2 S 3/14

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Stammzelltherapie stoppt aggressive MS

Je früher, desto wirksamer – auch bei der autologen Stammzelltransplantation: Die Aktivität der Multiplen Sklerose lässt sich wohl komplett unterbinden, wenn die Methode als First-line-Therapie eingesetzt wird. mehr »