Direkt zum Inhaltsbereich

Anlagenkolumne

Immuntherapie - Zukunft der Krebstherapie?

Von Hanno Kühn Veröffentlicht:

Eine der großen Herausforderungen für die Medizin und die Pharmaindustrie ist nach wie vor die Behandlung von Krebserkrankungen. Zwar gab es in den vergangenen Jahren gute Erfolge in der Therapie von Brust- und Prostatakrebs.

Aber für bestimmte aggressive Tumoren fehlen immer noch geeignete Therapieansätze.

Hoffnung macht die Immun-Onkologie: Das körpereigene Immunsystem wird aktiviert, so dass es Krebszellen eigenständig bekämpft. Hierzu unterbrechen etwa monoklonale Antikörper das Signalsystem zwischen T-Zellen und Tumorzellen; die so aktivierten T-Zellen erkennen die entarteten Krebszellen und zerstören sie.

Diesen Ansatz verfolgt Bristol Myers Squibb (BMS) mit seinem 2011 zugelassenen Medikament Yervoy und hat damit gute Erfolge bei der Behandlung des schwarzen Hautkrebses erzielt.

Auch neue Studien bescheinigen der Immuntherapie zum Teil eine gute Wirksamkeit - Grund genug für die Pharmaunternehmen, die Forschung zuversichtlich fortzuführen. AEntsprechend dürfte die Immun-Onkologie in den kommenden Jahren eines der innovativsten Forschungsgebiete bleiben.

Alle namhaften Medikamentenhersteller, darunter BMS, Roche, AstraZeneca und Pfizer, testen derzeit Immuntherapien in den verschiedensten klinischen Phasen. Für die Pharmakonzerne könnte sich im Falle eines Durchbruchs ein attraktiver Markt eröffnen:

Prognosen gehen davon aus, dass sich in zehn Jahren weltweit ein Umsatz von ca. 35 Milliarden US-Dollar jährlich erzielen lassen wird.

Entsprechend ist der Wettlauf unter den Herstellern darum entbrannt, wer als erster erfolgversprechende Medikamente auf den Markt bringt und sich dank der Produkte mit hohen Margen über eine deutliche Gewinnsteigerung freuen kann.

Noch ist ungewiss, wer das Rennen machen wird. Um als Anleger an den potenziellen Erfolgen der Pharmaunternehmen teilzuhaben, eignen sich Anlagen in breit angelegte Fonds oder auf dieses Segment spezialisierte Zertifikate.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Depots resilienter aufstellen

Aktienmarkt: Breite Streuung gegen gestörte Lieferketten

Geld und Vermögen

Medizinische Innovationen – auch ein Fall für die Geldanlage

Kooperation | In Kooperation mit: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)

Geldtipp-Podcast Pferdchen trifft Fuchs

Was wir aus unseren Fehlern gelernt haben

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: MATTERHORN-Regime beim GC/GEJC: ereignisfreies Überleben (EFS)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Perioperativ behandeln – kurativ denken

Durvalumab-basierte Therapie bei drei Tumorentitäten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg

BCMA-gerichtete CAR-T-Zelltherapie rückt nach vorn

Cilta-cel setzt Standards im ersten Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, Neuss, a Johnson & Johnson company
Abb.  1: Indikationsübergreifendens Therapie-Monitoring in den ersten Behandlungszyklen mit Ribociclib beim HR+/HER2- Brustkrebs

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Früher und metastasierter HR+/HER2- Brustkrebs

Einfach und konsistent: indikationsübergreifendes Therapie-Management mit Ribociclib

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Progression bremsen

Rhythmuskontrolle bei Vorhofflimmern: Wann initiieren?

Mögliche Glutenquelle

Wie riskant ist ein Zungenkuss bei Zöliakie?

Lesetipps
Syphilis-Läsion im Mund einer infizierten Person.

© CID / Science Photo Library

Kein Herpes, kein Krebs

Was steckte hinter den schlecht heilenden Ulzera im Mund?

Illustration von einer Person mit einem schwarzen Knäuel statt eines Kopfes.

© Khosrork / Getty Images / iStock

Neurodivergenz

ADHS in der Hausarztpraxis: Hinweise für die Diagnostik