Ärzte Zeitung online, 22.05.2017

Platow Empfehlung

Merck – Traditionshaus auf Wachstumskurs

Schon seit einiger Zeit läuft es richtig gut für Merck. Daran änderte sich auch zum Jahresstart nichts. Dass das Konzernergebnis mit 521 Millionen Euro um fast 12 Prozent abnahm, liegt an Vergleichseffekten: 2015 brachte die Rückgabe zweier Produktrechte 324 Millionen Euro ein, die dann in 2016 fehlten. Ohne diesen Sondereinfluss stieg der Betriebsgewinn (EBITDA) um 14,5 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Nun planen die Darmstädter eine Umstrukturierung des Konzerns: Die Sparten Healthcare, Life Science und Performance Materials, die in Q1 allesamt wuchsen und den Umsatz auf 3,9 Milliarden Euro steigerten (+5,3 %), sollen 2018 in eigene Töchter ausgegliedert werden. Dadurch will Merck langfristig von globalen Wachstumschancen profitieren, sich aber weiterhin als "ein Merck" verstehen, wie CEO Stefan Oschmann betont. Die Aktie sackte nach Bekanntgabe der jüngsten Zahlen um 1,5 Prozent ab. Anleger hatten sich wohl eine optimistischere Prognose für 2017 erhofft. Dennoch bleibt der DAX-Konzern expansiv eingestellt – Anleger nutzen den Rücksetzer daher zum Einstieg bei Merck. Mit Stopp bei 85 Euro absichern.

ISIN: DE0006599905

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10995)
Organisationen
Merck (989)
Personen
Stefan Oschmann (22)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »